10 Tipps bei Hitze – So kommt ihr gut durch den Sommer!

Endlich ist es soweit: Der lang ersehnte Sommer ist da und wie so oft in Deutschland legt er gleich einen Senkrechtstart hin und beschert uns gleich zu Anfang eine große Hitzewelle mit Temperaturen über der 30-Grad-Marke. Manchen macht diese Hitze richtig zu schaffen. Gerade kleine Kinder stecken die hohen Sommer-Temperaturen nicht so leicht weg. Lange Autofahrten – z.B. zum Urlaubsziel in den Ferien – werden schnell zur Belastung für die ganze Familie.

Ich habe 10 Tipps zusammengestellt, die euch dabei helfen, den heißen Temperaturen zu trotzen!

1. Bei offenem Fenster schlafen

Eine kühle Brise hilft dabei, nachts durchzuatmen und erholsamen Schlaf zu finden. Oft ist bei Schlafstörungen und Einschlafproblemen die Ursache, dass der Körper es nicht schafft sich abzukühlen. Gerade nachts fallen die Temperaturen stark ab und befreien die Wohnung von angestauter Hitze. Die milde, kühle Luft ist außerdem schonender als der Wind vom voll aufgedrehten Ventilator, denn dieser kann Erkältungen und Infekte hervorrufen.

2. Warmduschen erwünscht!

Auch wenn die Hitze dazu verleitet, schön kühl zu duschen um die ersehnte Abkühlung zu bekommen: Stopp! Kaltes Duschen führt dazu, dass die Gefäße sich zusammenziehen und die Wärme im Körper gespeichert wird, da der Körper sich auf diesem Weg gegen die Auskühlung wehrt. Der erfrischende Effekt einer kalten Dusche im Sommer hält also nicht lange an! Besser: Milde warme Duschen oder Wechselduschen. Die richtige Duschtemperatur bestimmt der Körper in der Regel ganz von allein – eine Gänsehaut verweist darauf, dass das Wasser zu kalt ist, rötet sich die Haut ist es zu heiß.

Extra-Bonus bei Babies: Besonders im Sommer ist die längere Helligkeitsphase ein Problem für Kinder, da die Dunkelheit häufig den Schlafrhythmus beeinflusst. Warm gebadet werden die Kleinen superschläfrig und kommen leichter zur Ruhe, auch wenn es draußen noch hell ist.

3. Zu warmen Getränken greifen

Wer eiskalte Getränke trinkt regt den Kreislauf an und erzeugt neue Wärme, da der Körper Energie erzeugt um vor einer vermeintlichen Auskühlung zu schützen. Der erste Impuls ist – ähnlich wie beim Duschen – zur eisgekühlten Cola zu greifen oder ein Getränk mit vielen Eiswürfeln zu bestellen um der Hitze zu trotzen. Besser sind aber ein warmer Tee oder ein Wasser in Zimmertemperatur. Zu heiß sollten die Drinks aber auch nicht sein, sonst gerät man zu sehr ins Schwitzen, da hier ebenfalls regulative Mechanismen eingesetzt werden um den Körper zu kühlen – so wird wieder Energie und Hitze erzeugt.

4. Trinken, trinken, trinken!

Der menschliche Körper besteht zur Hälfte aus Wasser – das Gehirn sogar zu 75%. Schon ein Flüssigkeitsdefizit von nur 2% führt zu Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, einem allgemeinen Leistungsabfall und Kopfschmerzen. An heißen Tagen sollte man über den Tag verteilt mindestens 2,5 Liter trinken. Wenn ihr euch sportlich betätigt natürlich noch mehr. Viele greifen als Durstlöscher gerne zu Fruchtsäften oder auch alkoholischen Getränken – diese sind aber ungeeignet um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, da sie keine wertvollen Mineralien, dafür aber jede Menge Kalorien enthalten. Mineralwasser oder leichte Saftschorlen sind optimal, denn hier bekommt der Körper zusätzlich die notwendige Portion Mineralstoffe geliefert, die zuvor über den Schweiß verloren gegangen sind.

5. Kinder nicht zu warm einpacken

Ein urmütterlicher Instinkt scheint es zu sein, kleine Kinder immer schön warm zu halten, damit sie ja nicht frieren – das ist auch gut so. Aber manche Eltern neigen dazu, übervorsichtig zu sein, denn gerade im Sommer ist ein wärmender Strampler keine gute Idee. Bei Hitze brauchen die Kleinen nicht mehr als die Großen. Verbannt alle überflüssigen Wärmespender – Wolldecken, dicke Schlafsäcke, Kuscheltiere & Co. aus dem Kinderbett. Ein kurzärmeliger Body oder ein dünner Strampelanzug reichen im Sommer völlig aus.

Extra-Tipp: Die Temperatur könnt ihr bei Kindern am besten im Nacken checken: Ist dieser warm, aber nicht verschwitzt, ist alles in Ordnung!

6. Die Mittagssonne meiden

Kinderhaut – besonders bei Babys und Kleinkindern – ist superempfindlich gegenüber radikaler UV-Strahlung, da sich der Eigenschutz der Haut erst in den ersten Lebensjahren aufbaut und stabilisiert. Auch die Haut der Erwachsenen ist nicht vollständig vor den schädigenden Einwirkungen der starken Strahlung geschützt. Während der Mittagszeit – also zwischen 11 und 15 Uhr – ist die Sonne und damit auch die UV-Strahlung am stärksten. Babys gehören nicht in die pralle Sonne, mit den Kleinen spielt es sich am sichersten im Schatten und grundsätzlich sollte man intensiv auf guten Sonnenschutz und hohen Lichtschutzfaktor achten – ein LSF ab 30+ ist für Kinder optimal. Ein Sonnenhut, ein dünnes T-Shirt beim Schwimmen und leichte Schuhe, die vor dem heißen Pflaster schützen, sind außerdem ideale Begleiter, um rundum unbeschwert durch den Sommer zu kommen!

7. Autofahrten entspannt gestalten

Autofahren im Sommer kann zu einem echten Stimmungskiller werden, gerade dann, wenn sich der Verkehr während der Urlaubszeit staut und man im überhitzten Auto wartet, bis die Blechschlange wenige Meter nach vorne rückt. Für solche Situationen muss man vorsorgen, denn gerade Autos laden sich schnell auf – der Innenraum kann sich bei direkter Sonneneinstrahlung pro Minute um ein Grad aufheizen. Temperaturen von 70 Grad können so schnell erreicht sein. Grundlegend gilt: Sofern möglich, immer im Schatten packen. Wenn kein Schatten in Sicht ist: Tiefgarage suchen. Sie sind meist kühl uns schützen vor überhöhten Temperaturen im Auto. Wer sonnig parken muss sollte vorm Losfahren einmal ordentlich lüften damit die aufgestaute Hitze entweichen kann. Gerade bei langen Fahrten solltet ihr ausreichend Pausen einkalkulieren, denn Fahren bei Hitze ist zugleich körperlicher Stress. Dehnübungen auf dem Parkplatz und ein gelegentlicher Fahrerwechsel können zusätzlich helfen den Stress zu mindern. Auch im Auto gilt: Trinken nicht vergessen!

8. Bewegung ja, aber sanft!

Die hohen Temperaturen allein sind schon eine Belastung für den Körper. Treibt man dann Sport verliert der Körper zusätzlich Flüssigkeit. Beim Sport unter sommerlichen Bedingungen kann ein Wasserverlust gefährlich werden und muss deshalb permanent ausgeglichen werden. Am besten treibt ihr im Sommer in den frühen Morgenstunden oder abends ab 22 Uhr Sport: Dann sind die Temperaturen wieder erträglich und der Körper wird nicht so stark belastet.

Schwimmen eignet sich als Sommersport besonders gut, beispielsweise im See – hier wird der Köper schonend gefordert. Man sollte aber beachten, dass man sich nicht voll aufgeheizt ins kühle Nass stürzt sondern den Körper Stück für Stück an den Temperaturwechsel gewöhnt. Es gilt trotz Hitze: Bewegung ist gut und bringt den Stoffwechsel auf Touren, hört aber auf euren Körper und mutet ihm nicht zu viel zu.

9. Luftige Kleidung und leichtes Essen

Leicht ist Trumpf! Im Sommer sind leichte Stoffe ideal um den Körper nicht zu überhitzen. Bei leichter, luftiger Kleidung kann die Luft zirkulieren, was für einen zusätzlichen Frischekick sorgt. Die Farbe der Kleidung spielt – entgegen vieler Annahmen – keine große Rolle. Schwarze Kleidung nimmt zwar mehr Sonne auf als helle Stoffe, dafür leitet aber der schwarze Stoff die körpereigene Wärme besser nach außen weiter. Helle Stoffe hingegen reflektieren nach innen – das heizt ein. Hauptsache ist: luftig und locker muss es sein, egal in welcher Farbe. Das gilt übrigens auch beim Essen: Schweres und besonders fettiges Essen belastet den Körper zusätzlich, da dieser viel Energie in die Verdauung und Regeneration stecken muss. Leicht verdauliche Lebensmittel mit einem hohen Wasseranteil sind optimal für den Sommer. Weit oben auf dem Speiseplan sollten beispielsweise Salate, frisches Gemüse, Obst und leichte Fleischsorten stehen.

Mein zehnter und letzter Tipp:

10. Genießt den Sommer!

Die schönen Sommertage sind ja meistens rar gesät bei uns in Deutschland, freut euch also umso mehr über jeden sonnigen Tag – der Winter kommt schnell genug. In diesem Sinne: Raus in die Sonne und kommt gesund durch die warmen Tage!

RESI mit Getränk am Strand in Hängematte

 

Eure RESI aus Boltenhagen

RESI aus dem Dorfhotel Boltenhagen

RESI aus dem Dorfhotel Boltenhagen

Als echter Insider aus dem Dorfhotel Boltenhagen habe ich, die Boltenhagen-RESI, viele aufregende Geschichten zu erzählen. Am liebsten verbringe ich meine Zeit mit den Kindern, z.B. beim Sandburgen bauen an unserem hauseigenen Strand. Außerdem bin ich ein kleines Schleckermaul und kann von leckerem Essen einfach nicht genug bekommen. Deshalb gibt es auch jeden Tag eines meiner Leibgerichte in unserem Restaurant, und das könnt ihr auch bestellen! Ich freue mich darauf, hier im Blog meine Erlebnisse mit euch zu teilen!
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