5 schaurig-schöne Halloween-Tipps

D er Herbst ist ein Wechselbad der Farben und Gefühle. Tagsüber strahlen die Blätter in bunten Farben, in den Abendstunden verdüstern Nebenschwaden die Straßen und die Lüfte werden rauer, stürmischer und lassen die Dachziegel gespenstisch klappern. Schreitet der Oktober weiter voran, sieht man gruselig grinsende, ausgehöhlte Kürbisse in den Vorgärten leuchten. Kerzenschein flackert aus ihren leeren Augen und verleiht den Abendstunden ein fast schon magisches Flair. Halloween, das berühmte Spukfest, steht vor der Tür. In diesem Blogbeitrag habe ich fünf Tipps für euch, damit das Fest der Geister zum Gruselspaß für Groß und Klein wird.

1. Gruselgeschichten erzählen

Wer kennt es nicht, dass Gefühl vom leichtern Schauder, der einem über den Rücken läuft, wenn man den spannenden Geschichten aus der Welt der Untoten und Geister lauscht? Und genauso soll es sein, denn: Halloween ist zum Gruseln da. Während das Geisterfest mittlerweile zum Anlass geworden ist, in schaurig-schöne Kostüme zu schlüpfen und in der Nachbarschaft Süßigkeiten zu sammeln, steht hinter dem klassischen US-amerikanischen Brauch eine etwas andere Intention: Halloween wurde von schottischen und irischen Einwanderern mit nach Amerika gebracht und war eigentlich ­– wie Allerheiligen bei uns – als Gedenknacht für die Toten gedacht. Doch Halloween gab es schon viel früher, zu der Zeit, in der die Region von keltischen Völkern besiedelt war. Zwar hatten die Kelten damals viele unterschiedliche Feste, der Samhain aber war ein Ritus, der allen Stämmen gemein war. Er fand am 31. Oktober statt und diente dazu, den Verstorbenen des vergangenen Jahres zu gedenken. In dem Brauch heißt es, dass die Tore zwischen Diesseits und Jenseits am 31. Oktober nur sehr schmal seien, weswegen man darauf hoffte, vielleicht die ein oder andere geliebte, verstorbene Person wiederzusehen. Auf der anderen Seite aber stand die Angst, dass auch böse Gespenster die Gunst der Geisterstunde nutzen könnten um ins Diesseits vorzudringen. Dennoch blieb das Fest traditioneller Bestandteil des keltischen Brauchtums.

Schon eine ziemlich schaurige Geschichte, oder? Und für genau diese Geschichten ist Halloween der optimale Anlass! Gruselt euch mit euren Kids, zündet gespenstische Kerzen an und erzählt euch gruselige Storys, während ihr Kürbisplätzchen und eine heiße Schokolade genießt. Ausgefallene Leckerbissen aus der Süßigkeiten-Abteilung eures Supermarkts und kleine Accessoires wie Schaumstoff-Spinnen im Kakao oder kleine, orangefarbene Geister als Plätzchendekoration machen den Grusel-Tag zu einem besonders schönen Event für Groß und Klein. Ihr könnt aus dem Geschichtenerzählen auch ein Spiel machen, indem jeder der Beteiligten einen Teil der Geschichte erfindet, welche dann vom nächsten im Bunde weitergeführt und ausgeschmückt wird. Auch die Vorgabe einzelner Wörter kann zu Kreativität und verrückten Geschichten animieren.

2. Einen Geisterkürbis basteln

Halloween-Kürbis ausgehöhltIn der Halloween-Nacht gibt es aber natürlich nicht nur Monster, die uns zum Gruseln bringen sondern auch den großen, orangenen Kürbis, der uns aus den Gärten böse anschaut. Einen Halloween-Kürbis selbst zu gestalten bringt Spaß für die ganze Familie. Gemeinsam mit euren Kids könnt ihr selbst Kürbisse aushöhlen und mit fiesen Grimassen versehen. Hierfür braucht ihr allerdings einen starken Arm und ein noch stärkeres Messer, denn die harte Schale der Kürbisse ist gar nicht so leicht zu brechen. Je größer der Kürbis, desto härter ist auch seine Schale und desto mehr Kraft müsst ihr in die Gestaltung seiner Gesichtszüge investieren. Wer kein 20 Kilo-Gewächs aushöhlen und transportieren möchte, ist mit dem Hokkaido-Kürbis gut bedient. Der kleine Speisekürbis ist nicht nur leicht auszuhöhlen, sondern sein Fleisch ist auch noch superlecker und schmackhaft. Aus dem orangenen Fruchtfleisch könnt ihr beispielsweise Plätzchen, Kuchen und Speisen aller Art zaubern. Mit orangefarbener Lebensmittelfarbe und Ausstechförmchen in Geisterform werden eure Gebäcke zum tollen Halloween-Hingucker und sind dabei auch noch eine wahre Gaumenfreude.

3. Zum Kürbiskuchen darf der giftgrüne Zaubertrank nicht fehlen

Kinder lieben Süßigkeiten. Bei der Grusel-, Koch,- und Backeinlage anlässlich des Spukfestes am 31. Oktober sind auch noch Kreativität und Einfallsreichtum eurer Kleinen gefragt, denn zu einem richtig schönen Halloween-Fest gehören natürlich auch gruselig-außergewöhnliche Leckerbissen.

 

Wie wäre es mit einem erlesenen Menü, das beispielsweise aus grünen Würmern mit Augäpfeln und Blut besteht? Klingt ganz schön gruselig, oder? Ist aber weniger schlimm als es im ersten Moment klingen mag. Hierzu nehmt ihr einfach grüne Nudeln, halbiert gekochte Eier, stecht einen Teil des Eigelbs aus und platziert eine schwarze Olive auf dem gelben Dotter, die dann die Pupille eures Monsterauges darstellt. Bei Chefkoch.de findet ihr hierzu nicht nur ein tolles Foto, sondern auch noch viele weitere Rezepte. Ein weiterer, beliebter Partyklassiker ist die schaurige grüne Gummihand. Hierzu einfach grüne Götterspeise in einen hitzeresistenten Gummihandschuh füllen und warten, bis die Masse fest geworden ist. Anschließend den Handschuh ablösen und die glibberig-glitschige Puddinghand mit Vanille- oder Erdbeersoße garnieren. So wird euer Abendessen zu einem schaurigen Halloween-Dinner!

4. Eine Nachtwanderung machen

Eigentlich wird nachts ja geschlafen – an Halloween aber ist das anders. An diesem ganz besonderen Anlass erwachen die Monster und Gespenster erst zur Dunkelheit der Nacht. Da im Herbst die Tage immer kürzer werden, könnt ihr den frühen Einbruch der Dämmerung für aufregende Wanderungen nutzen. Ideal sind dafür natürlich ländlichere Gegenden – hier wabert der Nebel über dem Moor, die Tannen heulen im Wind und mit etwas Glück hört man sogar den ein oder anderen Schrei eines Raben über dem verlassenen Maisfeld. Aber auch in den Randgebieten der Städte lassen sich abseits der Häuserschluchten vielleicht Getreidefelder mit labyrinth-artigen Gängen finden, die sich für den Gruseltag mit Fackeln, Windlichtern und Vogelscheuchen in die richtige Atmosphäre eintauchen lassen. Garniert mit der richtigen Spukgeschichte kommen hier garantiert Grusellaune und natürlich jede Menge Spaß auf.

5. Ein Halloween-Kostüm basteln

Das passende Kostüm darf bei einem Anlass wie Halloween nicht fehlen, denn das schaurig-schöne Fest will natürlich nicht in Jeans und Sweatshirt gefeiert werden! Für Kinder ist es der größte Spaß, schon vor der Nacht der Nächte mit dem Basteln furchteinflößender Kostüme beschäftigt zu sein. Ganz traditionell verkleiden sich viele Kids gerne als Geist, Teufelchen oder Vampir, während ihre Mamas sich mit Hexenkostümen in Schale werfen, um in ihrem geheimen magischen Zirkel Zaubertränke zu brauen. Für alle klassischen Kostüme sind nur wenige Materialien und Ausgaben nötig um eure Kinder zu Grusel-Stars zu machen. Ein weißes Bettlaken, aus dem man Mund- und Augenlöcher getrennt hat, reicht aus, um euren kleinen Geist in ein schauriges Schlossgespenst zu verwandeln. Mit einigen schwarzen Details, die ganz leicht mit einem breiten Filzstift auf das Geistergewand gemalt werden können, wird die Gruselkutte dann vervollständigt. Auch das Hexenkostüm ist im Handumdrehen fertig. Wer einen richtig coolen Besen haben möchte, kann an einen dicken Ast einzelne, verdorrte Sträucher binden. Dazu ein schwarzes Kleid, sowie ein großer, spitzer Hexen-Hut und fertig ist das Kunstwerk. Hier findet ihr ein paar weitere tolle Anleitungen und Schnittmuster für euer selbst gemachtes Hexenkostüm!

Ich hoffe, meine Gruseltipps bescheren euch eine furchteinflößende Nacht und ihr habt viel Spaß mit euren Kids.

Jede Menge Halloween-Spaß wünscht

Eure RESI aus Sylt

 

RESI aus dem Dorfhotel Sylt

RESI aus dem Dorfhotel Sylt

Ich bin die Sylt-RESI und meine Welt sind das Meer, der Wind und die Wellen! Im Sommer stehe ich am liebsten auf dem Surfbrett und genieße den Wind um die Ohren. Mein Zuhause – das Dorfhotel Sylt – liegt zum Glück nur einen Katzensprung vom Strand entfernt. Jeden Morgen besuche ich die kleinen Gäste beim Frühstück und sorge dafür, dass sie nicht nur Würstchen essen sondern auch mal einen Apfel! Denn auf Sylt braucht man viel Energie für den Tag, um bei all der Action auf der Insel nicht schlapp zu machen! Hier im Blog möchte ich euch auf dem Laufenden halten über das, was bei uns so los ist.
RESI aus dem Dorfhotel Sylt
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