Bildschön in Szene gesetzt: 5 Tipps für tolle Urlaubsfotos

Hurra, es geht in den Urlaub! Da darf natürlich ein ganz wichtiges Utensil nicht fehlen: Der Fotoapparat. Ob Stillleben oder Schnappschuss – Urlaubsfotos sind Erinnerungen, die jeder gern mit nach Hause nimmt und mit Familie und Freunden teilt. Damit euch die Bilder richtig gut gelingen, haben wir die zehn besten Tipps für schöne Urlaubsfotos zusammengetragen.

Zunächst mal sei gesagt: Ob ihr mit einer Digitalkamera, einer Spiegelreflexkamera oder einem Smartphone eure Urlaubsfotos schießt, ist zweitrangig. Die Hauptsache ist, dass ihr Spaß dabei habt und den gewünschten Moment einfangt. Unsere Tipps sollen euch dabei helfen, das gewählte Motiv bestmöglich in Szene zu setzen.

1. Vorbereitung ist alles

Rucksack mit Kamera und Kopfhörern

Noch bevor es für euch in den Urlaub geht, solltet ihr eure Kamera checken: Funktioniert alles? Ist der Akku aufgeladen? Ist ein Ladekabel dabei? Überprüft auch eure Speicherkarten und sichert altes Bildmaterial auf Laptop oder Festplatte, sodass ihr den vorhandenen Speicherplatz komplett für euren Urlaub nutzen könnt. Es empfiehlt sich außerdem, mehrere kleine anstatt nur eine große Speicherkarte mitzunehmen. Im Falle eines Verlustes sind so nicht alle Urlaubsfotos verloren. Macht euch vertraut mit den technischen Einstellungen der Kamera: Wie verändere ich Belichtungszeit, ISO-Wert und Blende? Welche Auswirkungen hat das auf mein Bild? Natürlich könnt ihr auch die Automatik-Funktion eurer Kamera benutzen, doch durch die individuellen Einstellungen lässt sich ein Motiv besonders gut hervorheben und die Stimmung des Bildes besser transportieren. Wer die Funktionen seiner Kamera gut kennt, kann sich im Urlaub voll auf den Moment konzentrieren.

2. Es werde Licht!

Die Beleuchtung eurer Motive spielt eine große Rolle für das Gelingen eurerFotograf im Sonnenaufgang Urlaubsfotos. Dass das Fotografieren mit Gegenlicht in den meisten Fällen nicht vorteilhaft für die Aufnahmen ist, wissen die meisten Hobby-Fotografen. Auch bei strahlender Mittagssonne solltet ihr aufpassen: Schnell landen dunkle Schatten im Gesicht und die Kontraste wirken sehr hart. Um das Bildmotiv etwas aufzuhellen, benutzt bei Sonnenschein die Blitzfunktion. Das weiche Licht am Morgen oder am Nachmittag eignet sich übrigens hervorragend zum Fotografieren. Abends könnt ihr mit der ISO-Funktion die Lichtempfindlichkeit regeln. Je schlechter die Lichtverhältnisse, desto größer ist die Gefahr des Verwackelns: Ein Stativ oder ein fester Untergrund zum Abstellen der Kamera schaffen hier Abhilfe.

3. Urlaubsfotos mit Format

Das Format eines Bildes richtet sich in vielen Fällen nach dem Motiv: Während sich für Landschaften offensichtlich das Querformat gut eignet, würde man für den Eiffelturm wohl eher das Hochformat wählen. Fotografieren mit SmartphoneOder? Warum nicht mal das klassische Format verändern? Im Hochformat könnt ihr einen Bildausschnitt der Bergkulisse festhalten, der euch ganz besonders gut gefällt. Und der Eiffelturm passt auch ins Querformat – wenn man nur weit genug davon entfernt steht. Das ist übrigens ein guter Tipp: Kirchen, Türme & Co. kommen in einiger Entfernung viel besser zur Geltung, als wenn man direkt davor stehend aus der Froschperspektive fotografiert. Wollt ihr Größe oder Weite eines Objekts betonen, sucht euch immer einen Vergleichsgegenstand – ein kleines Boot am Fuße eines Wasserfalls, ein Wanderer vor einer Gebirgskulisse usw. Doch vergesst nicht, den Ort auch mal ohne Kamera vor der Nase auf euch wirken zu lassen. Saugt den Augenblick auf! So erinnert ihr euch später beim Anblick eurer Urlaubsfotos genau daran, wie ihr euch an diesem Ort gefühlt habt.

4. Das Motiv macht’s!

Ein schönes Urlaubsalbum begeistert vor allem durch Abwechslung. Bilder von Landschaften und künstlerische Detailaufnahmen wirken sicherlich beeindruckend auf den Betrachter, doch die richtige Mischung macht die Sammlung der Urlaubsfotos erst so richtig interessant. Menschen bringen nicht nur Bewegung und Leben in die Bilder, sondern spiegeln oft den Charakter eines Ortes oder einer Kultur wider. Möchtet ihr ein bewegtes Motiv fotografieren, ist der entscheidende Faktor die Belichtungszeit. Bei einer schnellen Belichtungszeit „friert“ ihr das Motiv ein, während eine lange Belichtungszeit dafür sorgt, dass es verschwimmt. Für spontane Momentaufnahmen eignet sich besonders gut die Serienbildfunktion, doch aufgepasst: Da innerhalb kurzer Zeit sehr viele Bilder entstehen, ist euer Speicher dementsprechend schnell voll. Kontrolliert also eure Bilder und löscht misslungene Aufnahmen konsequent von der Speicherkarte.

Mädchen mit Kamera vor dem Gesicht

Zu einer schönen Reihe an Urlaubsfotos gehören natürlich auch Porträts. Hierbei ist es besonders wichtig, den Hintergrund zu beachten: Viele verschiedene Farben und Elemente bringen Unruhe in das Bild, bei einem unauffälligeren, gleichmäßigen Hintergrund kann sich der Betrachter besser auf die Hauptperson im Vordergrund konzentrieren. Soll der Hintergrund unscharf aussehen, ist eine große Blendenöffnung der Schlüssel. Das bedeutet: Stellt auf eurer Kamera einen geringen Blendenwert ein. Der Effekt verstärkt sich noch, wenn ihr weiter weggeht und dann an euer Motiv heranzoomt. Extra-Tipp: Positioniert euer Motiv nicht in der Mitte des Bildes, sondern leicht nach rechts oder links versetzt. Klingt komisch, ist aber so: Der „goldene Schnitt“ lässt das Bild für den Betrachter besonders harmonisch und natürlich wirken.

5. Und nach dem Urlaub…

Laptop mit Kamera und Notizbuch

…gibt es auch noch einige Dinge zu tun: Reinigt eure Kamera und das Objektiv, vor allem dann, wenn sie mit Sand oder Wasser in Berührung gekommen ist. Profis haben für das Objektiv einen Trick: Sie verwenden zu Reinigung Zigarettenpapierchen! Die dünnen Papiere saugen Staub und Fettspuren auf und hinterlassen keine Kratzer. Tip top gereinigt, solltet ihr eure Kamera in einer Schutztasche aufbewahren; aber nicht, bevor ihr eure Urlaubsfotos von den Speicherkarten auf eine Festplatte oder einen Laptop übertragen habt. Eine Ablage nach System hilft euch, den Überblick über die Urlaubsfotos zu bewahren. Auf dem größeren Monitor könnt ihr zudem nochmal alle Bilder im Detail ansehen und so eine Auswahl an „Best-Of“ Bildern treffen, die ihr beim nächsten Treffen mit Familie oder Freunden stolz präsentieren könnt.

Mit diesen Tipps im Gepäck wünschen wir euch nun viel Spaß beim Knipsen!

RESI aus dem Dorfhotel Boltenhagen

RESI aus dem Dorfhotel Boltenhagen

Als echter Insider aus dem Dorfhotel Boltenhagen habe ich, die Boltenhagen-RESI, viele aufregende Geschichten zu erzählen. Am liebsten verbringe ich meine Zeit mit den Kindern, z.B. beim Sandburgen bauen an unserem hauseigenen Strand. Außerdem bin ich ein kleines Schleckermaul und kann von leckerem Essen einfach nicht genug bekommen. Deshalb gibt es auch jeden Tag eines meiner Leibgerichte in unserem Restaurant, und das könnt ihr auch bestellen! Ich freue mich darauf, hier im Blog meine Erlebnisse mit euch zu teilen!
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