On The Road: 7 Tipps für Autoreisen mit Hunden

U rlaub mit Hund? Aber klar – den besten Freund kann man doch in der schönsten Zeit des Jahres nicht Zuhause lassen! Im ersten Teil unseres Hunde-Specials haben wir euch deshalb in der letzten Woche erzählt, was genau wir in unseren DORFHOTELS für Hunde bieten. Damit aber auch die Fahrt dorthin zu einem unvergesslichen und stressfreien Trip wird, haben wir für euch im zweiten Teil ein paar Tipps für die Autoreise mit euren Vierbeinern zusammengestellt. Außerdem findet ihr am Ende eine Reise-Checkliste mit allem, was ihr für einen erholsamen Urlaub mit Hund braucht.

Generell gilt: Beim Urlaub mit dem Hund ist die Anreise mit eigenem Auto für alle Beteiligten die beste Wahl. Ihr seid unabhängig, flexibel und könnt je nach Bedarf selber bestimmen wann, wie oft und wie lange ihr eine Pause macht. Besonders für große oder mittelgroße Hunde ist die Reise mit dem PKW am stressfreiesten, immerhin sind sie so während der ganzen Reise in eurer Nähe und in mehr oder weniger bekanntem Terrain. Trotzdem gibt es beim Transport im Auto jedoch einiges zu beachten:

1. Wer rastet, rostet nicht!

Mädchen mit HundAllzu lange Autofahrten solltet ihr euren tierischen Freunden nicht zumuten: Wählt möglichst eine Strecke aus, die wenig stauanfällig ist und legt etwa alle zwei Stunden eine Pause (möglichst auf Rastplätzen im Grünen) ein, damit eure Vierbeiner sich die Pfoten vertreten, die müden Glieder ausstrecken und etwas Wasser trinken können.

2. Mal einen Gang runterschalten!

Fahrt möglichst ruhig und verzichtet auf wilde Überholmanöver. Damit schont ihr die Nerven und den Kreislauf des vierbeinigen Mitfahrers. Immerhin ist nicht jeder Hund gleich „autofest“ und verträgt die Fahrt im engen Pkw problemlos. Besonders Jungspunde und Welpen sind von solchen Nebenwirkungen betroffen, wenn sie das erste Mal im Auto transportiert werden. Eine Generalprobe vor der großen Fahrt – um eure Hunde mit dem Autofahren vertraut zu machen und an das Schaukeln, Bremsen und Anfahren zu gewöhnen – ist von daher empfehlenswert. Falls alle Stricke reißen, kann eurem Liebling auch mit leichten Reisetabletten zur Beruhigung geholfen werden.

3. Auf der Schattenseite reist es sich besser!

Je nach Jahreszeit und Reiseziel ist es empfehlenswert, in den kühleren Nachtstunden oder den frühen Morgenstunden loszufahren. Immerhin ist dann die Gefahr möglicher Staus geringer – was sowohl euren Hunden als auch euch zu Gute kommt. Achtet darauf, dass eure Vierbeiner niemals für längere Zeit der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind und euer Auto stets im Schatten geparkt ist. Da der Innenraum eines Autos sich in der prallen Sonne extrem schnell aufheizen kann, solltet ihr eure Hunde nur in kurzen Ausnahmefällen allein im geschlossenen Pkw lassen und selbst dann das Fenster immer einen Spalt weit öffnen. Ein Sonnenschutz an den Fensterscheiben spenden zusätzlich Schatten.

4. Allzu steife Brisen vermeiden!

© milicanistoran – Fotlia.com / Hund schaut aus Auto herausZwar ist ausreichend frische Luft sehr wichtig, allerdings sollten eure Lieblinge auch bei schönster Panoramaaussicht – wenn möglich – während der Fahrt niemals ihre Köpfe aus dem offenen Fenster stecken. Durch den ständigen Luftzug besteht die Gefahr, dass eure Hunde eine fiese Mittelohr- und Augenentzündung bekommen.

 

5. Nur kleine Snacks für zwischendurch!

Vor und während der Reise sollten eure liebsten Pelzträger ausreichend trinken. Beim Futter hingegen ist Vorsicht geboten: Lasst eure Hunde nicht mit vollem oder leerem Magen einsteigen, da sie womöglich unter Reiseübelkeit leiden und erbrechen könnten. Am besten gebt ihr ihnen zwischendurch bei einer Pause in geringen Mengen etwas Leichtbekömmliches zu fressen.

6. Lagerkoller vermeiden!

Damit euren vierbeinigen Mitfahrern während der Reise nicht langweilig wird, gehören unbedingt Kauknochen, Spielzeuge und Lieblingsdecken für ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm in das Hunde-Handgepäck. Alternativ könnt ihr auch auf Entspannungs-Musik für Hunde zurückgreifen – vorausgesetzt ihr selbst werdet dadurch nicht eher müde als euer Hund 😉

7. Anschnallen und festhalten!

Wie immer im Straßenverkehr gilt: Sicherheit geht vor! Wer seinen Hund im Auto frei herumlaufen lässt oder während der Fahrt auf dem Schoss hat, gefährdet Leib und Leben von allen Beteiligten. Auf der Rückbank müssen eure tierischen Begleiter auf jeden Fall mit einem speziellen Gurtsystem für Hunde (zum Beispiel hier erhältlich ) fixiert oder im Kofferraum mit Gittern oder Transportboxen geschützt werden, damit sie bei plötzlichen Bremsmanövern nicht zur Gefahr werden.

„Ich packe meinen Koffer“: Die Reise-Checkliste für Hundebesitzer

Kennt ihr das auch? Vor jedem Urlaub zerbricht man sich beim Kofferpacken den Kopf und befürchtet: „Mh, irgendetwas habe ich doch vergessen…“ Mit der folgenden Liste gehört diese Sorge gehört der Vergangenheit an. In unserer praktischen Reise-Checkliste findet ihr alles, was das Hundeherz begehrt – und seht auf einem Blick, was ihr für einen entspannten Urlaub mit euren liebsten Vierbeinern braucht:

  • Dokumente: Impfpass, Versicherungsunterlagen, im Ausland: Grenzpapiere, Einreisebestimmungen, EU-Heimtierpass
  • Telefonnummer des Tierarztes, evtl. eine Adresse vor Ort
  • Transportkorb, Hundetransportboxen
  • Maulkorb, Leine
  • Namens- und Adress-Schild (Heim- und Urlaubsanschrift, möglichst mit Angabe des Reisezeitraums)
  • Frisches Trinkwasser in der Flasche und Wassernapf
  • ausreichend Futter (das euer Hund gewohnt ist)
  • Gassi-Set: Plastiktüte, Schaufel zum Entfernen von Fäkalien
  • Hundepfeife
  • Futter, Leckerlies
  • Bürste, Kamm und weitere Pflegeutensilien
  • Körbchen, Decke
  • Kauknochen, Spielzeug
  • Handtücher und Einwegtücher
  • Erste-Hilfe-Set bestehend aus: Wundkompressen, Verbandsmaterial, Gaze, Fixierbinde, Desinfektionsmittel, Latexhandschuhe Floh- und Läusekamm, Pinzette, Zeckenzange, Maulschlaufe
  • Reiseapotheke: Mittel gegen Flöhe und Zecken, Mittel gegen (Reise-)Übelkeit und Durchfall, Augen- und Nasentropfen, Medikamente, die euer Tier regelmäßig einnehmen muss (auf ausreichenden Vorrat achten), ggf. Präparate, die zur Entspannung beitragen (für manche Tiere sind Reisen mit enormem Stress verbunden)

Mit all diesen Tipps seid ihr nun bestens für die Reise mit Hunden gerüstet. Also: Packt Kind, Kegel, Hund und Koffer ein und macht euch auf den Weg nach Sylt, Boltenhagen oder zum Fleesensee – um gemeinsam einen tierisch guten Urlaub zu erleben. Wir heißen jedenfalls alle Zwei- und Vierbeiner herzlich willkommen

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

Ich bin die RESI vom Fleesensee und manche sagen ich bin ein echtes Landei. Aber das macht mir gar nichts aus, denn ich liebe die Natur, das viele Grün und die wunderschöne Seenlandschaft hier bei uns an der Mecklenburgischen Seenplatte. Von Langeweile ist bei uns im Dorfhotel Fleesensee keine Spur, ganz im Gegenteil: Bei uns gibt's so viel zu sehen und zu tun, da vergeht die Zeit wie im Flug. Ich bin ein richtiges Naturkind und am liebsten draußen unterwegs, z.B. bei einer ausgedehnten Runde Golf. Bei Regen bin ich am liebsten in unserem "Friemelhus". Dort basteln, häkeln, kleben und schneiden unsere kleinen Gäste was das Zeug hält und dabei entstehen richtige kleine Kunstwerke.
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