Fit durch den Herbst

D er Sommer hat sich verabschiedet, die letzten Sonnenstrahlen lachen vom Himmel – der Herbst klopft an die Tür. Die Tage werden kürzer, die schweißtreibenden Temperaturen weichen angenehmer Kühle und klarer Luft. Der Herbst ist eine ruhige, gemütliche und farbenfrohe Jahreszeit und die perfekte Zeit für Familien zum Wandern, Gruselgeschichten erzählen und Erholen. Leider ist der Herbst aber auch die Zeit, in der es wieder losgeht mit Grippe- und Erkältungswellen. In diesem Blogbeitrag verrate ich euch, wie ihr topfit durch die kühle Jahreszeit kommt, ganz ohne verschnupfte Nase und Berge aus Taschentüchern.

1. Im Herbst braucht der Körper mehr Ruhepausen

Im Herbst sieht man viele lange Gesichter, in den Klassenzimmern wird gegähnt und auf der Arbeit kommt man auch nicht so richtig in Schwung. Kein Wunder, denn die Sonnenstunden werden weniger unddas verringerte Tageslicht verlangsamt unsere biologische Uhr. Je kürzer und dunkler die Tage werden, desto höher ist unser Schlafbedürfnis, obwohl man sich tendenziell weniger bewegt als im Sommer. Die Dauermüdigkeit in Herbst und Winter ist also völlig normal, denn unsere Müdigkeit richtet sich nach den Stunden, an denen es tagsüber hell ist. Dafür sorgt das Hormon Melatonin. Die Produktion des körpereigenen Wachmachers wird allerdings bei Dunkelheit blockiert, sonst wären wir wie Uhu und Co. Teil der nachtaktiven Spezies. Der Stopp der Melatonin-Produktion sorgt also dafür, dass man im Herbst meist schon nachmittags schläfrig wird und morgens erst am frühen Mittag, wenn die Sonne aufgegangen ist, richtig erwacht. Dagegen hilft dann aber die Umstellung der Uhren am letzten Sonntag des Oktobers, oder? Nein, lautet die ernüchternde Antwort, denn das Gefühl, durch die Umstellung der Uhren fitter zu sein, hält im Schnitt nur zwei Wochen an. Letztlich solltet ihr euch also im Herbst einfach mehr Auszeiten gönnen, an den Wochenenden in Ruhe ausschlafen und euch abends mit den Kids und einem guten Film aufs Sofa kuscheln.

Teelicht

2. Im Herbst braucht ihr Vitamine

Klar, jeder weiß: Obst und Gemüse sind gesund für den Körper, aber besonders dann, wenn draußen Regen und Sturm wüten, solltet ihr euch diesen Grundsatz zu Herzen nehmen. Gerade die Übergangszeit zwischen Sommer und Winter ist purer Stress für den Körper. Das Auf und Ab der Temperaturen ist alles andere als wohltuend und kann schnell zu einer Erkältung führen, da die Abwehrkräfte einknicken und der Dauerbelastung schlichtweg nicht mehr standhalten. Was hilft? Suppen. Suppenkasper aufgepasst! Leckere Suppen versorgen euch nicht nur mit wertvollen Vitaminen, die euer Körper jetzt ganz besonders dringend benötigt, sondern wärmen zusätzlich von innen. Im Herbst besonders wichtig: Die Vitamine C, A und E, Betacarotin und Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Eisen und Selen. Um die volle Power der Vitamine nutzen zu können solltet ihr auf Stoffe wie Alkohol, Nikotin und Koffein möglichst ganz verzichten, da sie dem Körper die wertvollen Anti-Erkältungs-Mittel entziehen. . Top-Tipp des Monats: Jeden Tag einen frisch gepressten Saft aus Vitamin-C-Lieferanten für die ganze Familie! Bestens geeignet sind dazu beispielsweise Grapefruits, Orangen, Äpfel und ein Spritzer Zitrone oder Limette. Tolle Smoothie-Rezepte findet ihr übrigens auch bei uns! Sie liefern euch wertvolle Vitamine und schmecken außerdem ganz hervorragend! :-)

3. Gebt eurem Kreislauf den extra Kick!

In Herbst und Winter ist Abhärtung des Kreislaufs und des Immunsystems das A und O für ein gesundes Leben. Abhärtung meint in diesem Zusammenhang eine Gewöhnung des Körpers an unterschiedliche Temperaturreize. Während ganz Hartgesottene trotz Regen, Sturm und Kälte durch die Wälder joggen oder morgens vor der Arbeit noch intensive Wechselduschen einlegen, gibt es auch eine schonendere Methode zur Abhärtung des Körpers: Die Sauna. Saunieren ist nicht nur der beste Grund für einen spontanen Wellnessurlaub bei uns im Dorfhotel, sondern hilft dem Körper außerdem sich an die Temperaturumschwünge zu gewöhnen und Krankheiten zu vermeiden. Übrigens: Abhärtung ist nicht nur für Eltern, sondern gerade auch für die Kinder sehr wichtig! Wer hier auf die Samthandschuh-Taktik setzt und sein Kind im dicken Fleece-Schlafanzug neben die voll aufgedrehte Heizung legt, riskiert ein erhöhtes Infekt-Risiko. Geht lieber raus mit euren Kids, erkundet den Wald und genießt die frische, klare Luft. Kinder sollten im Idealfall täglich 1-2 Stunden draußen sein – ganz egal ob es regnet, stürmt oder schneit. Wie die Großmutti schon immer predigte: „Es gibt kein schlechtes Wetter – es gibt nur schlechte Kleidung!“ Achtet also auf ein wetterfestes Outfit eurer Kleinen – dann steht dem herbstlichen Ausflug nix mehr im Weg. Toll sind übrigens auch Barfuß-Gänge! Geht mit euren Kids zum Beispiel 10 Minuten barfuß durch den Garten, spürt den frischen Tau oder Matsch an euren Fußsohlen und das Kitzeln der kühlen Gräser. Im Anschluss schnell Füße waschen und in Flauschsocken packen! Ihr werdet sehen, dass eure Füße schon nach wenigen Wochen viel besser auf äußere Kältereize reagieren. Auch Wechselfußbäder können Wunder bewirken und euch vor der nächsten Grippe bewahren. Wichtig ist: Gewöhnt euch an unterschiedliche Temperaturen. Hier (http://www.onmeda.de/special/fit-durch-den-herbst/immunsystem_check.html) könnt ihr übrigens testen, wie gut euer Immunsystem funktioniert und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt :-)

4. Die richtige Kleidung!

Das Thema „richtige Herbstkleidung“ verdient glatt einen Extra-Punkt, denn genau daran hapert es oft! Besonders für Babys und Kinder gibt es hier einiges, was beachtet werden sollte! Bewährt ist für Groß und Klein in Sachen Herbstkleidung das Zwiebel-Prinzip! Der Schicht-Look kann nicht nur äußerst schick sein, sondern spendet auch eine Extraportion Wärme und Flexibilität. Zwischen den vielen, dünnen Schichten können sich besser Wärmepuffer bilden als zwischen wenigen, dafür aber dickeren Stoffen. Wichtig ist dabei, dass die Luft zirkulieren und Feuchtigkeit nach außen abtransportiert werden kann, ansonsten wird es schnell ungemütlich. Beispielsweise ist eine dicke Strickjacke als oberste Schicht deutlich besser geeignet als eine hermetisch abgeriegelte Windjacke, durch die nichts von außen herein bzw. von innen heraus kann. Darunter kann man z.B. einen dickeren Pullover anziehen, anschließend einen dünneren Pullover, und zuletzt ein T-Shirt. Bei Babys und Kleinkindern sollte außerdem die Funktionalität vor dem aktuellen Modetrend stehen. Die hübschen knallroten Strickjacken mit Knebelknöpfen im Schaufenster, sind zwar schick anzusehen aber alles andere als praktisch. Besser geeignet sind Druckknöpfe und Reißverschlüsse, die das An- und Ausziehen erleichtern. Außerdem sind natürliche Stoffe besser geeignet als künstliche Fasern. Baumwolle ist beispielsweise sehr luftdurchlässig und verhindert, dass man unter der Kleidung schwitzt.

Pflegeprodukte

5. Im Herbst will die Haut eine Extraportion Pflege

Kälte, Nässe und trockene Heizungsluft sind nicht die optimalen Bedingungen für zarte Haut. Gerade in der kühlen Jahreszeit braucht man daher eine ganz besondere Pflege, die das Austrocknen und Rissig-Werden der Haut verhindert. Neben dem Gesicht wollen auch die Lippen und Hände ganz besonders reichhaltig verwöhnt werden! Greift zu schonenden, feuchtigkeitsspendenden Cremes, die ihr im Idealfall morgens und abends verwendet. Für die Lippenpflege sollte ein, vor Witterungsbedingungen schützender, Fettstift griffbereit in der Handtasche liegen. Die benötigte Pflege kann man auch perfekt in den herbstlichen Wellnessurlaub integrieren – Massagen, Aromatherapien und wohltuende Hautkuren lassen euch frisch und gesund durch die kühle Jahreszeit kommen!

Mit meinen Tipps kann hoffentlich nichts mehr schiefgehen und die lästige Erkältung bleibt euch dieses Jahr erspart! Falls es euch trotz aller Vorbeugung erwischt, erfahrt ihr im nächsten Beitrag unserer Herbstserie, was ihr gegen Viren, Bakterien & Co. tun könnt um sie schnell wieder abzuschütteln.

Ich wünsche euch einen zauberhaften Herbst mit viel Erholung und entspannten Stunden mit euren Liebsten!

Eure RESI vom Fleesensee

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

Ich bin die RESI vom Fleesensee und manche sagen ich bin ein echtes Landei. Aber das macht mir gar nichts aus, denn ich liebe die Natur, das viele Grün und die wunderschöne Seenlandschaft hier bei uns an der Mecklenburgischen Seenplatte. Von Langeweile ist bei uns im Dorfhotel Fleesensee keine Spur, ganz im Gegenteil: Bei uns gibt's so viel zu sehen und zu tun, da vergeht die Zeit wie im Flug. Ich bin ein richtiges Naturkind und am liebsten draußen unterwegs, z.B. bei einer ausgedehnten Runde Golf. Bei Regen bin ich am liebsten in unserem "Friemelhus". Dort basteln, häkeln, kleben und schneiden unsere kleinen Gäste was das Zeug hält und dabei entstehen richtige kleine Kunstwerke.
RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

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