Raus aus dem Winterschlaf, rein in den Frühling

F rühjahrsmüdigkeit – wer kennt sie nicht? Mit den ersten Vorboten des Frühlings kommen bei vielen Menschen auch unangenehme Symptome zum Vorschein: Manche leiden unter Konzentrationsstörungen und Kreislaufbeschwerden, andere empfinden Abgeschlagenheit oder fühlen sich einfach nur krank. Zum Glück haben wir eine Lösung für euch parat: Wir haben die besten 5 Tricks und Tipps gesammelt, wie ihr ganz unbeschwert die letzten Spuren des Winterschlafs abschüttelt und fit in den Frühling startet!

Das Phänomen der Frühjahrsmüdigkeit trifft uns wortwörtlich aus heiterem Himmel: Sobald die Winterkälte verschwindet und mäßige bis warme Temperaturen Einzug ins Land halten, bedeutet dies eine Umstellung für unseren Körper. Im Gegensatz zum oft sprunghaften Klimawechsel im Frühling kann sich unser Organismus aber nur langsam an die neue Jahreszeit gewöhnen, sodass er in erster Linie mit einer Weitung der Blutgefäße reagiert. Für uns bedeutet das: Der Blutdruck sinkt, wir werden müde. Unterstützt wird dieser Effekt durch das „Schlafhormon“ Melatonin, dessen Konzentration in unserem Blut nach den langen, dunklen Wintermonaten besonders hoch ist. Klar – die Natur hat für uns eigentlich eine Phase des Winterschlafs vorgesehen, was sich vor allem in der Tierwelt regelmäßig zeigt. Tatsächlich haben sich die Menschen aber zu früheren Zeiten in den Wintermonaten viel mehr ausgeruht und geschont als heutzutage.

Also gut: Der ständige Wetterumschwung macht einem das Leben schwer, der Schlafmangel ist allgegenwärtig und die Hormone sind auch keine echte Hilfe. Was tun?

Die Antwort liegt in einer Reihe von Dingen: Die richtige Ernährung, ausreichend Bewegung, ein gutes Maß an Erholung und viele kleine Gute-Laune-Macher können eine deutliche Besserung des eigenen Wohlbefindens bewirken. Dabei gilt es jedoch, die individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Nicht jeden Menschen trifft die Frühjahrsmüdigkeit gleich stark, sodass für den einen ein ausgedehntes Sportprogramm wichtig ist, während der andere sich eine gute Portion Schlaf gönnen mag.

 

1. Iss dich fit!

Korb mit verschiedenen Gemüsesorten

Vergesst alles, was ihr zu den neuesten Abnehm-Trends und Diät-Tipps im Frühling gehört habt. Gute Ernährung ist einfach und macht Spaß! Sich zu Entbehrungen zu zwingen und eiserne Essensregeln aufzustellen, drückt nur auf die Stimmung. Sicherlich, wer in der Fastenzeit auf Versuchungen wie Süßigkeiten, Kaffee oder Alkohol verzichten möchte, tut seinem Körper auf jeden Fall etwas Gutes. Aber darüber hinaus bedarf es nur kleiner Veränderungen:

  • Setze auf leichte Kost: Schwere Gerichte mit viel Fett, Sahne und dicken Kohlenhydraten sollten lieber vermieden werden. Stattdessen einfach öfter zu frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und magerem Fleisch greifen.
  • Super-Fit mit Superfood: Superfoods sind Lebensmittel, die besondere Eigenschaften wie zum Beispiel einen hohen Nährstoffgehalt oder überdurchschnittliche Vitaminkonzentration besitzen. Dazu gehören u.a. verschiedene Beerensorten, Avocado, Ingwer, Granatapfel, Mandeln, Chiasamen und viele weitere leckere Nahrungsmittel.
  • Wasserhaushalt ausgleichen: Ausreichend zu trinken, sollte zwar selbstverständlich sein, fällt aber vielen Menschen schwer. Abhilfe schaffen spezielle Apps, die per Smartphone daran erinnern, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Besonders süß: Mit der App „Plantnanny“ kann man durch regelmäßiges Wassertrinken kleine, virtuelle Pflanzen heranziehen.

Achtung, Vitaminbombe: Leckere Smoothies sind die perfekte Wahl für einen Vitaminkick zwischendurch. Es gibt sie in verschiedenen Geschmacksrichtungen mittlerweile in fast jedem Supermarkt zu kaufen und wer ganz genau wissen möchte, was drin ist, mixt sich seinen Smoothie einfach selbst!

 

2. Vom Sportmuffel zum Fitness-Fan

Junge Frau und Mädchen machen Dehnübungen am Strand

Wer jetzt schon fieberhaft darüber nachdenkt, wo er letzten Herbst seine Laufschuhe und die Sportmontur eingemottet hat, kann beruhigt einen Gang zurückschalten. Ein ausgedehnter Spaziergang reicht am Anfang oft schon aus, um den Kreislauf anzuregen und wieder ein wenig Schwung in den müden Körper zu bringen. Auch Radfahren und leichtes Joggen eignen sich hervorragend zum Aktivwerden nach längerer Pause. Und falls das Wetter dem Wandervorhaben einen Strich durch die Rechnung macht: Mit Gymnastikübungen, Yoga oder ein paar Bahnen im Schwimmbad werdet ihr ebenfalls ganz fix wieder munter. Für alle Aktivitäten gilt jedoch die Regel, zunächst kurze Übungseinheiten zu vollziehen und langsam die Trainingsintensität zu steigern.

Tipp:

Mit Frühlingsbeginn und dem Wiedererwachen der Lust zum Sportmachen und Aktiv sein bietet sich ein guter Zeitpunkt für ein Check-Up beim Arzt. Lasst eure Vitalfunktionen überprüfen und startet nicht nur fit, sondern auch gesund in die neue Saison.

 

3. Wir leben von Luft und Li…cht

Paar sitzt im hohen Gras vorm Dorfhotel Sylt

Sonnenlicht und Sauerstoff sind echte Helfer, wenn es um das Bekämpfen der Frühjahrsmüdigkeit geht. Das hat einen ganz einfachen Grund: Unser Körper reagiert auf Lichteinfluss mit der vermehrten Produktion des Hormons Serotonin, welches auch als „Glückshormon“ bekannt ist. Eine hohe Konzentration sorgt bei uns für gute Laune und regt körperliche Aktivität an. Wer sich tagsüber viel draußen bewegt, kann sich zudem nachts besser erholen und schlafen. Treibt euren Puls ruhig ein bisschen mit Radeln, Joggen oder Schwimmen in die Höhe und vergesst dabei nicht, tiiiiief einzuatmen. 😉 Schließlich benötigen eure Organe und Muskeln den Sauerstoff nun dringend, um problemlos zu funktionieren.

 

4. Schwitz doch mal ein bisschen!

Frühlingszeit ist Saunazeit! Das wiederholte Schwitzen in der Wärmekammer und die abschließende Abkühlung mit Eis belebt nicht nur den Kreislauf, sondern hilft auch dem Immunsystem so richtig auf die Sprünge. Und so geht’s:

  • Vor dem Saunieren duschen und gründlich abtrocknen, da trockene Haut schneller schwitzt.
  • Die Dauer eines Saunaganges sollte beim ersten Mal etwa zwischen acht und zehn Minuten liegen. Je nach Verträglichkeit kann auch kurz, aber heftig geschwitzt werden: Umso weiter oben man in der Sauna sitzt, desto höher liegt die Temperatur.Insgesamt solltet ihr pro Besuch zwei bis drei Saunagänge antreten, um den gewünschten Gesundheitseffekt zu erzielen.
  • Vorsicht ist hingegen allen Personen geboten, die unter Herz-, Lungen- oder Blutdruckproblemen leiden. Auch mit einer einfachen Erkältung solltet ihr lieber zuhause bleiben, denn gerade in der feucht-warmen Sauna vermehren sich die Erkältungs-Erreger erst so richtig – und das will ja keiner.

Ob ein eiskalter Guss oder der Sprung ins kühle Wasserbecken – Abkühlung nach dem Saunagang ist ein absolutes Muss. Wer die Dusche bevorzugt, sollte darauf achten, den kalten Wasserstrahl langsam vom rechten Fuß, Bein und Arm zur linken Körperhälfte und zuletzt zum Herzen zu führen. In der anschließenden Ruhephase hüllt ihr euch am besten in einen Bademantel, um nicht auszukühlen.

 

5. Gute-Laune-Macher

Winterblues adé! Die Natur blüht auf, die Vögel zwitschern – wer wird denn da noch Trübsal blasen? Zeit, alten Ballast loszuwerden und sich von Stimmungskillern zu befreien.

Frau sitzt mit Tee und Buch am Fenster

  • Ausmisten: Zum Frühling gehört ein ordentlicher Frühjahrsputz! Trennt euch von alten Dingen, die seit Monaten ungenutzt in der hintersten Ecke des Regals schlummern und macht auch vor eurem Kleiderschrank nicht halt. Ihr habt viele gut erhaltene Stücke, die zu schade zum Wegwerfen sind? Kein Problem: Sammelt alles in einem Karton und verkauft es auf dem nächsten Flohmarkt oder tut etwas Gutes und spendet die Sachen für einen wohltätigen Zweck.
  • Probier’s mal mit Gemütlichkeit: Lieblingstee trinken, Duftkerzen aufstellen, frische Blumen pflanzen, ein Abendessen mit guten Freunden, die Lieblingsmusik auflegen und vielleicht sogar ein Tänzchen dazu wagen… Die Möglichkeiten für euer individuelles Wohlfühlprogramm sind unbegrenzt. Macht, was euch Spaß macht!
  • Raus aus dem Trott: Gegen Frühjahrsmüdigkeit hilft manchmal auch ein Tapetenwechsel. Ein Kurztrip ans Meer, sich eine frische Brise um die Nase wehen zu lassen und die salzige Luft einzuatmen belebt garantiert den Geist! Und wie es der Zufall so will, hätten wir da praktischerweise sogar drei suuuper Hotel-Tipps für euch. 😉

In unseren Dorfhotels an den Standorten Boltenhagen, Fleesensee und Sylt findet ihr die idealen Voraussetzungen, um fit in den Frühling zu starten. Mit unserem Aktivprogramm schüttelt ihr die Frühjahrsmüdigkeit mit links ab! Anschließend sorgt unser Wellnessangebot für volle Entspannung.

Na, seid ihr nun auf den Geschmack gekommen? Egal, für welche der Optionen ihr euch entscheidet, wir wünschen euch viel Spaß und einen tollen Start in den Frühling!

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

Ich bin die RESI vom Fleesensee und manche sagen ich bin ein echtes Landei. Aber das macht mir gar nichts aus, denn ich liebe die Natur, das viele Grün und die wunderschöne Seenlandschaft hier bei uns an der Mecklenburgischen Seenplatte. Von Langeweile ist bei uns im Dorfhotel Fleesensee keine Spur, ganz im Gegenteil: Bei uns gibt's so viel zu sehen und zu tun, da vergeht die Zeit wie im Flug. Ich bin ein richtiges Naturkind und am liebsten draußen unterwegs, z.B. bei einer ausgedehnten Runde Golf. Bei Regen bin ich am liebsten in unserem "Friemelhus". Dort basteln, häkeln, kleben und schneiden unsere kleinen Gäste was das Zeug hält und dabei entstehen richtige kleine Kunstwerke.
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