RESIs Advents-Schlemmerei: Apfelstrudel vom Fleesensee

D er Duft von frischen Äpfeln, in Rum eingelegten Rosinen und frisch gebackenem Teig: Im dritten Teil von RESIs Advents-Schlemmerei entführen wir euch auf eine kulinarische Reise zu unseren Nachbarn im Süden – und präsentieren euch ein Adventschmankerl, das nicht nur in Österreich, sondern auch bei uns am Fleesensee Genießerherzen höher schlagen lässt: Selbst gemachten Apfelstrudel. Und zwar nicht nur irgendeinen, sondern den absoluten Lieblingsstrudel unseres Hoteldirektors – natürlich auch diese Woche wieder gebacken nach dem Original-Rezept unseres Küchenchefs.

So ein Strudel passt doch perfekt zum Adventskaffee am 3. Advent. Denn genau so eine gemütliche, vorweihnachtliche Advents-Tafel ist doch die perfekte Atmosphäre um euch selbst, eure Familie und eure Freunde an einem leckeren Apfelstrudel zu erfreuen.

Die Zutaten für den Apfelstrudel

– 1 kg Äpfel (vorzugsweise Boskoop)

– 50 g Butter

– 1 Eigelb

– 3 – 4 gehäufte EL Paniermehl für die Füllung

– 150 g Paniermehl für den Strudelteig

– Strudelteig aus der Tiefkühltruhe

– 100 g Rosinen

– 150 g Zucker

– 10 g gemahlener Zimt

– 3 cl Rum

– etwas Mehl

Nun geht es ans Eingemachte:

Zunächst legt ihr die Rosinen in Rum und einem EL lauwarmem Wasser ein. Erhitzt die Butter leicht und klärt sie durch mehrmaliges Abschöpfen. Durch diesen Vorgang werden die Molkeanteile entzogen und eine schöne klare Flüssigkeit entsteht, die ihr erstmal zur Seite stellen könnt. Wir brauchen sie erst später.

 

Nun könnt ihr die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel (ca. 1 cm groß) schneiden. Besonders gut schmecken übrigens die Äpfel aus unserer eigenen Dorfhotel-Fleesensee-Ernte, die unserem Strudel eine unverwechselbare Geschmacksnote geben. Für den Hausgebrauch reichen aber auch ganz normale Boskoop-Äpfel. 😉

 

Die Rosinen lasst ihr abtropfen bzw. drückt sie leicht aus und vermengt sie mit den Äpfeln, dem Zimt und dem Zucker. Als nächstes mischt ihr das Paniermehl unter dieses Gemenge bis ein buntes Kuddelmuddel entsteht, das allerdings nicht allzu feucht sein sollte (in etwa vergleichbar mit einer Bouletten-Masse).

 

 

Den Strudelteig breitet ihr auf einer trockenen, mit Mehl bestäubten Fläche aus, bestreicht ihn mit der „geklärten“ Butter und bestreut anschließend das oberste Viertel der Längsseite mit Paniermehl, auf dem ihr die Apfelmasse gleichmäßig verteilt. Jetzt muss der Strudel vorsichtig von oben nach unten eng eingerollt werden. Dabei ist es am effektivsten, wenn ihr bei jeder Rollung, den Teig fest andrückt. Zum Schluss schlagt ihr die Enden jeweils nach unten ein, wobei ihr darauf achten solltet, dass die Öffnung auf der Unterseite ist.

 

 

Nun folgt  der Endspurt: Legt den fertigen Strudel auf ein gefettetes bzw. mit Backpapier versehenes Backblech, bestreicht ihn gleichmäßig mit Eigelb und lasst ihn im vorgeheizten Ofen bei 160°C ca. 30 Minuten backen, bis er in goldgelber Farbe erstrahlt. Ganz nach Belieben könnt ihr den fertigen Apfelstrudel „Dorfhotel Fleesensee“ mit Puderzucker bestreuen und mit Vanillesauce oder Vanilleeis genießen.

 

Apfelstrudel angerichtet auf einem verzierten Teller

Während der Apfelstrudel im Backofen knusprig und braun wird könnt ihr euren Kids die Wartezeit versüßen und mit ihnen das Apfelstrudel-Lied singen:

Das war’s für heute von uns. Und mit dem leckeren Apfelstrudel haben wir dann auch schon die dritte Etappe unseres Adventspecials erreicht und nähern uns der Zielgeraden. Wenn am nächsten Sonntag das vierte Lichtlein brennt dürft ihr euch auf den Höhepunkt von „RESIs Advents-Schlemmerei“ freuen. Euch erwartet eine ganz besondere Überraschung. Stay tuned!

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

Ich bin die RESI vom Fleesensee und manche sagen ich bin ein echtes Landei. Aber das macht mir gar nichts aus, denn ich liebe die Natur, das viele Grün und die wunderschöne Seenlandschaft hier bei uns an der Mecklenburgischen Seenplatte. Von Langeweile ist bei uns im Dorfhotel Fleesensee keine Spur, ganz im Gegenteil: Bei uns gibt's so viel zu sehen und zu tun, da vergeht die Zeit wie im Flug. Ich bin ein richtiges Naturkind und am liebsten draußen unterwegs, z.B. bei einer ausgedehnten Runde Golf. Bei Regen bin ich am liebsten in unserem "Friemelhus". Dort basteln, häkeln, kleben und schneiden unsere kleinen Gäste was das Zeug hält und dabei entstehen richtige kleine Kunstwerke.
RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

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