Das große Buddeln: Sandburgen-Wettbewerb in Boltenhagen

Auf die Schippe, fertig, los! Am 07. Mai um 11 Uhr fällt der Startschuss für den Sandburgen-Wettbewerb an der Ostsee in Boltenhagen. Und nicht nur dort: Auf der Insel Poel, in Rerik, Kühlungsborn, Börgerende, Graal-Müritz und an vielen weiteren Orten entlang der Ostseeküste treffen sich ambitionierte Sandburgen-Bauer zum Errichten von Sandschlössern, Burgen und Palästen aller Art. Wie ihr in Boltenhagen teilnehmen könnt und was ihr beim Sandburgen bauen unbedingt beachten solltet, erfahrt ihr hier bei uns!

Das Ostseebad Boltenhagen lädt in diesem Jahr erneut Groß und Klein an den Strand zum Buddeln und Bauen ein. 2015 nahmen insgesamt 37 Teams mit mehr als 200 Personen teil, die sich, mit Eimer, Schaufel und Sandförmchen bewaffnet, im Sandburgen-Bau messen wollten. Die „Werkzeuge“ werden den Teilnehmern zur Verfügung gestellt, ebenso wie eine 5 x 5 m große Fläche, auf der sich die Buddler allein, zu zweit oder als (Familien-)Team nach Herzenslust austoben können. Kinder bekommen natürlich eine altersgerechte Baustelle und Ausstattung.

Menschen am Strand Sandburgen

Nach getaner Arbeit kann man sich an den Strand legen und die Sonne genießen.

Und dann kann es losgehen: Bis 15 Uhr darf geschaufelt, geschichtet, geformt und gestaltet werden, was das Zeug hält – beziehungsweise, was die Sandeimer hergeben. Hierbei muss es nicht immer das klassische Sandschloss sein: Der letztjährige Gewinner holte sich seinen Platz auf dem Siegertreppchen mit einer urzeitlichen Version einer Schildkröte. Nach Ablauf der Zeit  findet die Siegerehrung statt, bei der die Jury nach besonders originellen und kreativen Motiven Ausschau hält. Beliebt sind auch Autos oder Krokodile. Für die glücklichen Gewinner der ersten Plätze gibt es sogar tolle Preise zu gewinnen!

Um am Sandburgen-Wettbewerb teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung erforderlich. Diese kann telefonisch unter der Nummer 038825-3600 oder online auf der Website des Orts Boltenhagen erfolgen.

Also, packt eure Schaufeln und Förmchen ein und meldet euch zum großen Buddeln an der Boltenhagener Seebrücke an! Damit eure Sandburgen auch garantiert halten und schön aussehen, haben wir für euch ein paar Tipps von Profi-Buddlern zusammengetragen:

1. Sprühflasche nicht vergessen! 

Richtig gelesen, eine Sprühflasche kann euch beim Sandburgen bauen sehr nützlich sein. Wieso? Bei warmem Wetter und starker Sonneneinstrahlung trocknet der Sand recht schnell aus und eure Sandburg könnte bröckeln. Haltet den Sand daher mit der Sprühflasche ein wenig feucht. So ist auch das Anbauen und Formen leichter!

2. Fundamental wichtig: Das Fundament

Wie beim echten Hausbau auch solltet ihr eure Sandburg auf ein möglichst stabiles Fundament bauen. Häuft dafür Sand an einer Stelle an, übergießt den Sandberg mit Wasser und klopft ihn danach platt. Die Basis eurer Burg sollte ca. 10 cm hoch sein.

3. Sandburgen bauen ist Formsache!

Um euch den Aufbau verschiedener Elemente eurer Burg zu vereinfachen, könnt ihr euch Formen wie z.B. einen alten Eimer oder eine kleine Wanne zu Hilfe nehmen. Am besten ist es, wenn ihr den Boden eurer jeweiligen Form heraustrennt. Beim Sandburgenbau könnt ihr so
z.B. die Wanne umgekehrt auf das Fundament auflegen und von oben mit Sand und Wasser befüllen. Hier geht ihr nach dem gleichen Prinzip vor wie beim Fundament: Sand aufschütten, wässern, platt klopfen. Ist die Form dann bis oben hin voll, lasst den Sand noch etwa 10 Minuten darin, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann und der Sand wirklich stabil bleibt.

4. Feinarbeit muss sein

Steht der grobe Sandburgen-Bau erst einmal da, geht es an die Details. Handliches Werkzeug zur Verschönerung findet ihr bei euch zuhause: Ein kleiner Teelöffel kann zum Beispiel dabei helfen, Fenster und Türen auszuhöhlen; mit einer alten Zahnbürste können Muster und Strukturen in die Wände der Burg eingearbeitet werden.

Jetzt kann es los gehen, oder? Auf die Schippe, fertig, los!

RESI aus dem Dorfhotel Boltenhagen

RESI aus dem Dorfhotel Boltenhagen

Als echter Insider aus dem Dorfhotel Boltenhagen habe ich, die Boltenhagen-RESI, viele aufregende Geschichten zu erzählen. Am liebsten verbringe ich meine Zeit mit den Kindern, z.B. beim Sandburgen bauen an unserem hauseigenen Strand. Außerdem bin ich ein kleines Schleckermaul und kann von leckerem Essen einfach nicht genug bekommen. Deshalb gibt es auch jeden Tag eines meiner Leibgerichte in unserem Restaurant, und das könnt ihr auch bestellen! Ich freue mich darauf, hier im Blog meine Erlebnisse mit euch zu teilen!
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