Wie ein Fisch im Wasser: So lernen eure Kids Schwimmen!

Ob im Urlaub am Meer oder bei einem Besuch des heimischen Schwimmbads: Eure Kids sollten möglichst früh damit beginnen, das Schwimmen zu erlernen. Warum das so wichtig ist und wie ihr es mit euren Kleinen am besten angeht, verraten wir euch in diesem Blogbeitrag!

Wann, wie und wo Kinder das Schwimmen erlernen, kann ganz unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass sie es überhaupt lernen, denn das ist keine Selbstverständlichkeit mehr: Heutzutage kann jedes zweite Kind nicht schwimmen! Dies ist vor allem deswegen bedenklich, weil es ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Kinder bedeutet, die sich im Wasser oder in der Nähe von Gewässern aufhalten. Unglücke geschehen oft deshalb, weil die Kinder – und auch Erwachsene – nicht wissen, wie sie sich richtig in einer Notsituation im Wasser verhalten sollen. Abhilfe schaffen hier professionelle Schwimmkurse, doch auch Eltern, die sich sicher im Wasser fühlen und Baderegeln sowie Regeln zur Selbstrettung beherrschen, können ihren Kindern das Schwimmen beibringen.

Schwimmen macht Spaß!Kind lernt Schwimmen mit Schwimmnudel

Doch beim Schwimmen lernen steht in erster Linie der Spaß für die Kids im Vordergrund – sie sollen sich im Wasser wohlfühlen und die natürliche Scheu vor dem nassen Element verlieren. Zur Gewöhnung gibt es spezielle Kurse schon für Babys und Kleinkinder; spielerisch werden sie dabei mit Wasser in Berührung gebracht, ohne wirklich schwimmen zu lernen. Ab einem Alter von ca. fünf Jahren kann es dann losgehen – und auch hier heißt es geduldig sein. Damit den Kindern die Freude am Schwimmen lernen nicht verloren geht, solltet ihr keinen Druck ausüben, sondern besonders viel ermutigen und auch kleine Fortschritte loben. Erste Trockenübungen können dabei helfen, den Bewegungsablauf und die Koordination von Armen und Beinen zu üben; im Wasser spielt zusätzlich die Atmung eine Rolle. Schwimmhilfen wie beispielsweise eine Schwimmnudel oder ein Schwimmbrett erleichtern das Üben von Beinbewegungen, bewahren aber im Ernstfall nicht vor dem Ertrinken! Lasst eure Kids deshalb nie allein im Wasser.

Kinder am Beckenrand im Schwimmbecken

Versucht, die Schwimmübungen für eure Kinder so spielerisch wie möglich zu gestalten: Können sie gleiten wie ein Krokodil, paddeln wie ein Seehund oder sich vom Beckenrand so schnell abstoßen wie eine Rakete? Versucht auch, durch Spiele mit einem Schwimmspielzeug oder Wasserball die Bewegung im Wasser zu fördern. Auch eine kleine Taucheinheit kann nicht schaden. Dabei solltet ihr jedoch euren Kindern genau erklären, wie sie unter Wasser die Luft anhalten und die Augen öffnen können.

Nicht aufgeben!

Bei allem Ehrgeiz sollte jedoch nicht vergessen werden, dass jedes Kind sein eigenes Tempo hat und nicht zum Schwimmen gedrängt werden sollte, denn so wird die Angst eher noch bestärkt anstatt abgebaut. Einige Kinder können besser im Schwimmunterricht oder im Schwimmverein lernen – in der Gruppe mit anderen Kindern macht das Planschen ganz sicher noch mehr Spaß! Regelmäßige Schwimmeinheiten helfen außerdem, die Übungen und Bewegungsabläufe zu verinnerlichen und geben euren Kleinen zusätzliche Sicherheit im Wasser. Und wenn das erst einmal geschafft ist, wartet die erste Prüfung: Das Seepferdchen!

Das heißbegehrte Schwimmabzeichen wird in Deutschland für das Absolvieren von drei Aufgaben verliehen: Der Sprung vom Beckenrand, 25 Meter schwimmen und das Heraufholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser. Festgelegt werden diese Aufgaben in der „Deutschen Prüfungsordnung Schwimmen/Rettungsschwimmen“, die vom Bundesverband zur Förderung der Schwimmausbildung (BSF) herausgegeben wird. Aufbauend auf das Seepferdchen folgen Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold, für die Übungen mit steigendem Schwierigkeitsgrad absolviert und Baderegeln gelernt werden müssen.

„Einfach schwimmen“ mit Dori

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Doch egal, wie „weit“ man kommt, der erste Schritt zum Schwimmen lernen ist, überhaupt damit anzufangen! Der Deutsche Schwimmverband (DSV) hat vor wenigen Tagen zusammen mit Disney eine Initiative mit dem Namen „Deutschland schwimmt“ ins Leben gerufen. Patin Franziska van Almsick steht als ehemalige Profi-Schwimmerin voll und ganz hinter dem Konzept und hilft zusammen mit 2.500 Schwimmvereinen in ganz Deutschland dabei mit, dass eure Kinder wieder zu echten Wasserratten werden. Inspiration für diese Kampagne war auch eine bekannte Disney-Figur: Dori, ihres Zeichens eine leuchtend blaue Paletten-Doktorfisch-Dame, hatte im Film „Findet Nemo“ stets vor sich hin geträllert: „Einfach schwimmen, schwimmen, schwimmen…“. Und genau das können eure Kids bei der Aktion lernen. Nähere Infos zu der Initiative findet ihr auf der Website des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Schwimmen lernen geht übrigens auch ganz easy im Urlaub: Im DORFHOTEL Fleesensee gibt es in der benachbarten SPAworld Fleesensee die Möglichkeit, Schwimmkurse für Kinder zu buchen.

Also, Badesachen anziehen und ab ins Wasser! Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Planschen und drücken euren Kids schon mal die Daumen fürs Seepferdchen!

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

Ich bin die RESI vom Fleesensee und manche sagen ich bin ein echtes Landei. Aber das macht mir gar nichts aus, denn ich liebe die Natur, das viele Grün und die wunderschöne Seenlandschaft hier bei uns an der Mecklenburgischen Seenplatte. Von Langeweile ist bei uns im Dorfhotel Fleesensee keine Spur, ganz im Gegenteil: Bei uns gibt's so viel zu sehen und zu tun, da vergeht die Zeit wie im Flug. Ich bin ein richtiges Naturkind und am liebsten draußen unterwegs, z.B. bei einer ausgedehnten Runde Golf. Bei Regen bin ich am liebsten in unserem "Friemelhus". Dort basteln, häkeln, kleben und schneiden unsere kleinen Gäste was das Zeug hält und dabei entstehen richtige kleine Kunstwerke.
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