Das Dorfhotel Fleesensee stellt sich vor: Thomas Hörning, Technischer Leiter

In unserer Reihe „Das Dorfhotel stellt sich vor“ haben wir euch bisher schon einige Mitarbeiter aus den Dorfhotels vorgestellt. Nun ist er an der Reihe: Thomas Hörning, Technischer Leiter im Dorfhotel Fleesensee. Auf ihn können sich die Gäste verlassen: Wenn’s mal „brennt“, ist Thomas zur Stelle und hilft, sogar dann, wenn er eigentlich schon längst Feierabend hätte. Die spannenden Geschichten und kuriosen Anekdoten aus seinem Arbeitsalltag könnt ihr hier im Interview mit ihm nachlesen!

 

Persönliche Daten

Name: Thomas Hörning

Alter: 51

Beruf: Elektriker / BMSR Monteur

Im Beruf seit: 1981-1984 Azubi / 1985 Arbeit / seit 26.03.2000 im Dorfhotel Fleesensee

 

Thomas, Sie sind im Dorfhotel Fleesensee als Technischer Leiter beschäftigt. Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Ihnen aus?

Meine Arbeit beginnt morgens gegen 7 oder 8 Uhr. Ich starte dann mit einem ersten Kontrollgang durch die Technikräume und überprüfe alle Anlagen und Leitungen des Hotelgebäudes. Danach fahre ich erst einmal die Brötchen für die Gäste aus, schließlich muss für das Frühstück alles vorbereitet sein. Das ist aber Aufgabe der Küche! Ich widme mich dann wieder der Anlage; reinige, repariere und kontrolliere da, wo es nötig ist.

Morgendliche Kontrolle am Dorfhotelteich: Hier ist alles in bester Ordnung!

Das Team besteht aus drei Technikern, zwei Gärtnerinnen und einem Maler. Meine Mitarbeiter teile ich für die verschiedenen Bereiche wie Reparaturen, Service, Wartungsarbeiten und Büroarbeit ein. Dabei arbeiten wir auch schon mal abteilungsübergreifend oder begleiten andere Firmen, damit der technische Ablauf der Anlage reibungslos funktioniert. Ich habe keinen richtig „festen“ Arbeitsplatz, sondern für das gesamte DORFHOTEL-Gelände inklusive aller Appartements, öffentlicher Einrichtugen und Nebenräume verantwortlich. Dementsprechend bin ich den ganzen Tag auf den Beinen, daher gibt es je nach Möglichkeit eine kleine Pause von 9 bis 9.30 und später um die Mittagszeit herum. Feierabend habe ich nach Plan genau 9 Stunden nach Arbeitsbeginn, aber das ist sehr bedarfsabhängig und ist eher unregelmäßig der Fall. Wenn irgendwo etwas kaputt ist, nicht funktioniert, kracht, knarzt oder wackelt, bin ich zur Stelle – und sorge dafür, dass alles sicher und intakt ist.

Warum haben Sie diesen Beruf gewählt und was mögen Sie daran besonders?Thomas Hörning bei der Arbeit im Dorfhotel Fleesensee

Ich habe den Beruf des Haustechnikers im Jahr 2000 ausgewählt, da ich überzeugt davon war, dass dieser mir Spaß und Freude bereitet und dass ich da gern zur Arbeit gehe. Das hat sich bis heute bestätigt! Dass ich 2003 zum Technischen Leiter wurde, war so gar nicht geplant; es geschah aus der damaligen Situation heraus. Einige Mitarbeiter gaben mir 6 Monate, „länger hältst du es nicht aus in dieser Position“. Nach 3 monatiger kommissarischer Tätigkeit als TL habe ich den Posten zum 1.4.2003 übernommen. Und ich bin immer noch da!

Hatten Sie in Ihrem Arbeitsalltag schon mal ein besonders lustiges/trauriges/kurioses Erlebnis?

Die gibt’s immer wieder. Über alle Kuriositäten hätte man ein Buch schreiben müssen!

Einmal wurden wir zu einem Brummen oder Surren gerufen: Die Gäste hatten Angst, dass irgendetwas an der elektrischen Anlage nicht stimmen könnte. Sie redeten sofort auf mich ein und erklärten mir das Phänomen in der Wand. Nachdem ich die Gäste beruhigt hatte, betrieb ich Ursachenforschung und fand die elektrische Zahnbürste eingeschaltet im Koffer der Gäste!

In einer anderen Situation rief mich der Gärtner an, ich müsse dringend bei ihm hinter dem Haus 52 erscheinen. Er war mit dem Rasentraktor die Böschung herabgerutscht und drohte in den Teich zu kippen. Die kleinste Bewegung hätte zum Umfallen des Traktors geführt! Er musste also ganz ruhig sitzen bleiben und warten, bis ich ihm mit einem meiner Kollegen zuhilfe eilte. Wir haben den Rasentraktor dann so stabilisiert, dass er nicht mehr wankte, erst dann konnte er absteigen und wir den Traktor sichern.

Ein Klassiker: Katzenrettung vom Dach. Eine junge Katze war auf das Dach geklettert und kam nicht mehr runter. Da musste die Tiernotrettung – Abteilung Technik – ran.
Und bei einem besonders kuriosen Fall rief ein junges Paar an, es rieche in dem Appartement nach Kohlenmonoxid. Das ist aber gar nicht möglich, da das Gas völlig geruchlos, aber eben auch tödlich ist. Trotz sämtlicher offener Fenster und Türen bei vollem Durchzug in der Erdgeschoss-Wohnung waren die Gäste durch unser Personal nicht davon zu überzeugen, dass sie keiner Gefahr ausgesetzt sind. Erst der herbeigerufene Bezirksschornsteinfegermeister konnte die Gäste nach mehrmaliger Messung mit Spezialgeräten von ihrer Sicherheit überzeugen.

Thomas Hörning bei der Arbeit als Technischer Leiter

Wie lautet Ihr Geheimtipp für Gäste des Dorfhotels, die nach einem schönen Ausflugsziel in der Umgebung suchen?

Ich habe sogar drei richtige Geheimtipps: 1. Paddeln auf Seen und Kanälen in denen keine Motorboote zugelassen sind, zum Beispiel der alte Müritzkanal und viele kleinere Seen im Süden der Mecklenburgischen Seenplatte. 2. Sich im Einklang mit der Natur still zu bewegen und dabei die Natur zu beobachten. Und 3. Fahrradtouren durch blühenden Landschaften der Mecklenburgischen Seenplatte im Mai und Juni.

Mit welcher bekannten Persönlichkeit würden Sie gerne mal einen Tag im Leben tauschen?

Als ehemaliger amateurhafter Fußballer würde ich gern einen Tag mit irgendeinem Fußball-Profi der heutigen Zeit tauschen. Zwei Gründe gibt es dafür: Zum einen möchte ich seinen Tag mit einem großen erfolgreichen Spiel und allem Drumherum erleben, zum anderen sollten manche „gut“ verdienende Sportler mal einen normalen Arbeitsalltag eines Arbeitnehmers durchleben.

Lieber Thomas, vielen Dank für das Gespräch!

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

Ich bin die RESI vom Fleesensee und manche sagen ich bin ein echtes Landei. Aber das macht mir gar nichts aus, denn ich liebe die Natur, das viele Grün und die wunderschöne Seenlandschaft hier bei uns an der Mecklenburgischen Seenplatte. Von Langeweile ist bei uns im Dorfhotel Fleesensee keine Spur, ganz im Gegenteil: Bei uns gibt's so viel zu sehen und zu tun, da vergeht die Zeit wie im Flug. Ich bin ein richtiges Naturkind und am liebsten draußen unterwegs, z.B. bei einer ausgedehnten Runde Golf. Bei Regen bin ich am liebsten in unserem "Friemelhus". Dort basteln, häkeln, kleben und schneiden unsere kleinen Gäste was das Zeug hält und dabei entstehen richtige kleine Kunstwerke.
RESI aus dem Dorfhotel Fleesensee

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